Unsere Dozenten


 

      Dr. Udo Gansloßer            

Udo Gansloßer ist Privatdozent für Zoologie an der Universität Greifswald.
Am Zoologischen Institut Erlangen erhielt er 1991 die Lehrbefugnis. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit sozialen Mechanismen im Zusammenhang von Naturschutz und Zuchtmanagement. Er ist Mitglied einiger Gremien der Europäischen Zoo Assoziation EAZA und führt regelmäßig Kurse in Verhaltensbiologie und Tiergartenbiologie durch. Derzeit übt er neben diversen Unterrichts- und Seminartätigkeiten, Beratungen für Zoos und Tierparks aus und ist Autor und Übersetzer von zoologischen Schriften. Seit 2007 auch Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena. Seit mehreren Jahren betreut er zunehmend mehr Forschungsprojekte über Hunde, seien es Haus- oder Wildhundeartige. Dabei geht es vor allem um Fragen von Sozialbeziehungen und sozialen Mechanismen.




      Michael Grewe

Michael Grewe gilt "in Sachen Hund" als eine der bedeutendsten und auch streitbarsten Persönlichkeiten im deutschsprachigen europäischen Raum. Seine Erfahrung im Umgang mit problematischen Hunden und seine Fähigkeit, ratsuchende Hundehalter bei der Lösung ihres Problems erfolgreich zu begleiten, setzen einen hohen Maßstab in der Arbeit mit Menschen und ihren Hunden. Mit CANIS–Zentrum für Kynologie, das er 2002 mit Dr. Erik Zimen gründete, leitet er eine Einrichtung, die eben diese hohen Maßstäbe an eine Hundetrainerausbildung anlegt.

     



     Dr. Dorit Feddersen-Petersen


Studium der Tiermedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover; ethologische Doktorarbeit am Institut für Haustierkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bei Prof. Dr.Dr. Wolf Herre.
Aufbau einer ethologischen Arbeitsgruppe und wissenschaftliche Leitung dieser seit 1982. Am “Tiermodell Wolf – Haushunde“ wurden im Haustiergarten des Zoologischen Instituts ethologische Arbeiten an Wölfen, Kojoten, Goldschakalen, Rotfüchsen und Haushunden verschiedener Rassezugehörigkeit sowie Dingos (Australien, Neuguinea) durchgeführt.
Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit:
Verhaltensentwicklung bei verschiedenen Canis - Arten und Hunderassen, soziale Kommunikation (hier auch bioakustische Untersuchungen am Wolf und verschiedenen Hunderassen), aggressives Verhalten bei Wölfen und Hunden, Kampfhunde – Problematik, Sozialspiel bei Wild- und Haushunden, Mensch-Hund-Kommunikation, Beziehungen in Hundegruppen, kognitives Verhalten von Wölfen, Dingos und Haushunden u.v. a.                             10 Bücher, darunter:
1. Ausdrucksverhalten beim Hund, Mimik und Körpersprache, Kommunikation und
Verständigung. Franckh-Kosmos, Stuttgart, 2008
2. Hundepsychologie, Franckh-Kosmos. Neue Auflage mit DVD 2013
4. Verhaltensentwicklung des Hundes. Erscheint 2018 bei Franckh-Kosmos.
Felix Wankel Tierschutz Forschungspreis 1992.



   Dr. Adam Miklósi

Dr. Ádám Miklósi ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Ethologen weltweit. Als Leiter des Lehrstuhls Ethologie an der Eötvös Lorand University, Budapest /Ungarn erforscht er das Verhalten der Hunde. Er leitet Forschungsarbeiten auf den Gebieten der experimentellen Verhaltensanalyse, Verhaltensgenetik und Neuroethologie, Genetischer Basis von Verhaltensabweichungen, Tierkommunikation und des sozialen Lernens. Die Erforschung der Mensch-Hund-Beziehung steht seit einiger Zeit im Mittelpunkt seiner Arbeit.




      Rainer Dorenkamp

Rainer Dorenkamp ist behördlich zertifizierter Hundetrainer und hat seit vielen Jahren eine eigene Hundeschule in Bad Nauheim. Nach dem Motto "Lieber mittendrin, statt nur dabei" geht es ihm hauptsächlich um die Kommunikation und das Feedback in der Arbeit mit Menschen und ihren Hunden. Somit zeichnet auch er sich mitverantwortlich für die zahlreichen praktischen Inhalte der CANIS-Ausbildung. Seine Schwerpunkte finden sich in den Themen Jagd, Angst, Aggression, Spiel und Beschäftigung und Körpersprache von Mensch und Hund wieder.




  Tanja Elias

Tanja Elias ist Dipl. Sozialarbeiterin mit einer Verhaltenstherapeutischen Zusatzausbildung. In ihrer Arbeit begleitet sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Durch den eigenen Hund fand sie den Einstieg in die Hundewelt und leitete einige Jahre Welpengruppen, Junghundekurse und Erziehungskurse für erwachsene Hunde. Das Coaching von HundtrainernInnen und ihre Referententätigkeit, sind die Bereiche in denen sie Beruf und Hobby erfolgreich verbindet. Seit 2012 hat sie ein eigenes Coachingbüro "Wege wagen".

 


   Prof. Dr. Martin S. Fischer

Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum, Friedrich- Schiller-Universität JenaDissertation bei Dr. Mickoleit am Zoologischen Institut der Universität Tübingen, Titel: Die Stellung der Schliefer (Hyracoidea) im phylogenetischen System der Eutheria. Zugleich ein Beitrag zur Anpassungsgeschichte der Procaviidae. Abschluß 1986.
Ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Säugetierkunde.
1986 -1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum der Morphologie, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt (bei Prof. Maier).
1987 - 1993 zunächst wissenschaftlicher Angestellter, dann wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Spezielle Zoologie, Universität Tübingen (bei Prof. Maier).
1992 nach der Nominierung Ablehnung der Direktion des Frankfurter Zoologischen Gartens.
Habilitation im Oktober 1993 im Fach Zoologie, Titel der Habilitationsschrift: Die Lokomotion von Procavia capensis (Mammalia: Hyracoidea). Ein Beitrag zur Evolution des Bewegungssystems der Säugetiere.
Seit 1. November 1993 Inhaber des Lehrstuhls Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der Friedrich - Schiller - Universität Jena, Direktor des gleichnamigen Institutes und des Phyletischen Museums.


Dr. rer. nat. Iris Mackensen-Friedrichs

studierte Biologie und Chemie für das höhere Lehramt in Göttingen und promovierte im Anschluss an das Referendariat. Sie ist seit 2008 CANIS-Absolventin und behördlich zertifizierte Hundetrainerin. Sie führt ihre eigene Hundeschule Canicoachin der Nähe von Kiel mit dem Schwerpunkt auf Verhaltensberatung, Mantrailen und Agility. Im CANIS-Zentrum für Kynologie ist sie für die wissenschaftliche Leitung sowie als Dozentin u.a. für die Bereiche Zucht und Genetik, Verhaltenstherapie, Lernverhalten und Körpersprache des Hundes zuständig.




   Ellen Friedrich

Ellen Friedrich betreibt seit 10 Jahren ihre eigene Hundeschule ‘der rote Hund‘.

Ihre Kompetenz und das geschulte Auge im Umgang mit Hunden ergeben sich aus langjähriger Unterstützung von Tierheimen, der soliden Weiterbildung durch CANIS und jahrelanger Praxis. Ellen steht ein, für Hunde mit 'Lernbehinderung aller Facetten', mag die aufgeregten ebenso wie die, die sich lieber verkrümeln. Ein respektvoller Umgang mit Hundehaltern und Erziehungsberatung für angemessene Schritte zum passenden Miteinander mit Hunden stehen im Vordergrund ihrer Arbeit.

Die Kombination aus beidem, ihrem professionellen Umgang mit Hunden und ihrer Fähigkeit, verständlich zu beraten und individuelle Lösungswege zu finden, wird in ihren Workshops und Seminaren deutlich. Weiterbildung soll Augen und Herzen öffnen, Einblicke gewähren und sich am Leben orientieren und, sofern es zum Thema passt, auch Spaß machen. Gerne darf man zu ihren Veranstaltungen Wissen, Fragen, Herz und Verstand mitbringen!







    Prof. Dr. Irene Sommerfeld-Stuhr

Prof. Dr. Irene Sommerfeld-Stur ist eine österreichische Populationsgenetikerin, Expertin auf dem Gebiet der Hundezucht und außerordentliche Universitätsprofessorin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden die kynologische Genetik, insbesondere Erbfehler und deren Bekämpfung. Speziell widmet sie sich solchen Erbfehlern, die sich aus bestimmten Forderungen bzw. Interpretationen des Rassestandards ergeben, wie bei den so genannten Qualzuchten. Des Weiteren gehört zu ihrem Aufgabenspektrum die individuelle Beratung von Zuchtverbänden, Züchtern, Hundebesitzern und -käufern. Zudem hat sie sich in den letzten Jahren intensiv mit der Problematik der als Kampfhunde klassifizierten Hunderassen auseinandergesetzt. 1987 erhielt sie den Förderungspreis der Österreichischen Tierärztekammern, 1997 das Ehrenzeichen des Österreichischen Kynologenverbandes.



   Dr. med. vet. Barbara Schneider

Dr. med. vet. Barbara Schneider ist Fachtierärztin für Verhaltenskunde. Sie begann das Tiermedizinstudium in München bereits mit dem festen Vorsatz, ethologisch tätig zu sein und legte ihren Studienschwerpunkt entsprechend. Nach erfolgreichem Abschluss des Tiermedizinstudiums fertigte Sie ihre Doktorarbeit über das Sozialverhalten von Laborratten am Institut für Tierschutz, Verhaltenskunde und Tierhygiene an. Sie wurde dafür mit einem Stipendium gefördert und mit dem Alumnipreis der tiermedizinischen Fakultät ausgezeichnet. Anschließend arbeitet Frau Dr. Schneider ein Jahr lang als Fachreferentin für den Deutschen Tierschutzbund, bevor Sie zum Absolvieren einer zweijährigen Residency im Bereich Verhalten an die Tufts University in Massachusetts, USA, ging. Dort waren ihr Forschungsschwerpunkt Zwangsstörungen und durch epileptische Anfälle bedingte Verhaltensänderungen. Seit 2008 ist sie wieder zurück in Deutschland und in verhaltenstherapeutischer eigener Praxis in Freising, sowie als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Tierschutz, Verhaltenskunde und Tierhygiene an der LMU München tätig.